ZEITUNGEN/ZEITSCHRIFTEN

Folgende Zeitungen/Zeitschriften sind fix in unserem Sotiment

Neben den hier aufgelisteten Zeitungen finden sich auch immer wieder gratis Zeitungen, Textsammlungen und Broschüren zum lesen, einstecken und weiter verteilen.


abolishing the borders from below

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bi-monthly newsletter; anarchist courier from eastern europe; This collective was created in Autumn 2001 in Berlin by east-european migrant anarchists. As well as this publication the collective also organizes a libertarian library, various solidarity actions, informative meetings, cultural events, cooperate with other anarchist groups, projects and campaigns (mostly in EE but not only) and supports local and global struggle against all kinds of opression.



an.schläge Das feministische Magazin

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Die an.schläge berichten monatlich nicht nur über so genannte "Frauenthemen", sondern über das aktuelle politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen aus feministischer Perspektive. Es geht uns dabei um das Herstellen einer feministischen Gegenöffentlichkeit, um Parteilichkeit statt Pseudoobjektivität und um das Sichtbarmachen weiblicher Wirklichkeiten und Erfahrungen in einer männlich dominierten (Medien-)Welt.

Antifaschistisches Infoblatt

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Wer wir sind und was wir wollen

Das Antifaschistische INFO-Blatt ist eine bundesweite Zeitung aus Berlin und berichtet beständig über Entwicklungen der extremen Rechten und antifaschistische Aktivitäten. Wir bieten sorgfältig recherchierte Hintergrundartikel, die in kommerziell ausgerichteten Medien in dieser Ausführlichkeit nur selten Platz finden. Die von uns verbreiteten Informationen werden sowohl von antifaschistischen Initiativen, als auch von JournalistInnen für ihre Arbeit benutzt und sind zu einer wichtigen Grundlage antifaschistischer Arbeit geworden. Seitdem das Antifaschistische INFO-Blatt im Frühjahr 1987 mit seiner Nullnummer erschien, hat sich die politische Landschaft radikal verändert. Von Beginn an wurde die Zeitung von einem ehrenamtlichen Redaktionskollektiv im Eigenverlag herausgegeben. Genau wie zahlreiche andere antifaschistische AktivistInnen gingen wir durch die Höhen und Tiefen der letzten Jahre, fühlten uns vom Rechtsruck überrannt und suchten nach Möglichkeiten des Eingreifens.

Widerstand braucht Gegenöffentlichkeit,...

Oft widersprechen unsere Recherchen den offiziellen Verlautbarungen von Politikern und Sicherheitsbehörden, insbesondere wenn bagatellisiert werden soll und eilig ein rechtsextremer Hintergrund ausgeblendet wird. Das war so während der Pogromwelle der Jahre 1991-1993 und ist heute so, wenn das Bundesinnenministerium das Fortbestehen eines organisierten Neofaschismus abstreitet. Fundiertes Wissen ist ein unverzichtbarer Bestandteil, um den Einfluß der Rechten zu begrenzen und sich ihrer Angriffe erwehren zu können.

...bundesweit...

Als bundesweite Antifazeitung arbeiten wir mit verschiedenen Regionalzeitungen und UnterstützerInnen in der ganzen BRD zusammen. Wir berichten über das was von überregionaler Bedeutung ist, fassen Erkenntnisse zusammen und tragen dazu bei, Informationslücken zu schließen, indem wir aus Regionen berichten, in denen es nur wenig antifaschistische Öffentlichkeit gibt.

...und international!

Seit 1988 arbeiten wir mit antifaschistischen Initiativen in Europa und Nordamerika zusammen. Gemeinsam ist uns das Wissen, daß Faschismus kein nationales Problem ist und daß er international vernetzt ist. Unsere internationale Zusammenarbeit findet ihren Ausdruck einerseits in der regelmäßigen Berichterstattung aus anderen Ländern, wie auch in gegenseitiger Unterstützung. Wir gingen auf die Straße als der französische Faschist Jean-Marie Le Pen seine Erfolge bei den französischen Präsidentschaftswahlen errang und AntifaschistInnen anderer Länder zogen vor deutsche Botschaften, als in Deutschland die Flüchtlingsheime brannten.

http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/

direkte aktion

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Die direkte aktion ist eine Zeitung der Gewerkschaft FAU. Die Themenschwerpunkte, über die in der Zeitung berichtet wird, sind die Bereiche Betrieb & Gesellschaft, Anarchismus, Antifaschismus, internationale Kämpfe gegen Ausbeutung und Unterdrückung und (libertäre) Kultur. Neben diesen Schwerpunkten finden sich auf den Seiten der direkte aktion eine Vielzahl von Artikeln zu den verschiedensten sonstigen Themen.

Obwohl die direkte aktion eine Zeitung der FAU ist, ist sie nicht deren "Zentralorgan". Wir sind eine föderalistische Selbstorganisation von ArbeiterInnen und nicht eine Partei, die die letzten Wahrheiten zu Papier bringen möchte. Diese föderalistische Struktur, die ihre Grundlage in der Autonomie der lokalen Vereinigungen hat, findet sich auch in der Zeitung wieder. Es gibt keine zentrale Redaktion, sondern eine Reihe von Teilredaktionen für verschiedene inhaltliche Bereiche, in verschiedenen Orten. Über die Auswahl der Beiträge entscheiden die Teilredaktionen. Nicht alle AutorInnen, die in der direkte aktion schreiben, sind Mitglieder der FAU. Die Zeitung soll ein möglichst offenes Projekt für all diejenigen sein, die für eine selbstverwaltete Gesellschaft ohne Bosse, Staat, Parteien und Funktionäre eintreten.

fiber

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fiber. werkstoff für feminismus & popkultur versteht sich als (Medien-) Projekt, das in seinem Selbstverständnis Frauen als Akteurinnen wahrnimmt und ihnen bewusst Präsenz verleiht. fiber ist eine feministische Zeitschrift für Popkultur, die seit 2002 zweimal jährlich von einem Kollektiv junger Frauen in Wien herausgegeben wird. Jede Ausgabe widmet sich einem anderen Schwerpunktthema (z.B. Glamour, Körper, Raum, Musik) und umfasst jeweils zwischen 60-112 Seiten. fiber untersucht kritisch die Ideen und Vorstellungen von Geschlechterverhältnissen in popkulturellen Erscheinungen und versucht dieses Feld abseits traditioneller Lesearten neu zu interpretieren und nutzbar zu machen.
fiber ist aber nicht nur ein Medium, sondern auch Veranstalterin von Parties, wie dem im Herbst 2006 stattgefundenen feministischen Musikfestival rampenfiber, und Organisatorin von Diskussionsveranstaltungen.

Graswurzelrevolution

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Graswurzelrevolution bezeichnet eine tiefgreifende gesellschaftliche Umwälzung, in der durch Macht von unten alle Formen von Gewalt und Herrschaft abgeschafft werden sollen. Wir kämpfen für eine Welt, in der die Menschen nicht länger wegen ihres Geschlechtes oder ihrer geschlechtlichen Orientierung, ihrer Sprache, Herkunft, Überzeugung, wegen einer Behinderung, aufgrund rassistischer oder antisemitischer Vorurteile diskriminiert und benachteiligt werden. Wir streben an, daß Hierarchie und Kapitalismus durch eine selbstorganisierte, sozialistische Wirtschaftsordnung und der Staat durch eine föderalistische, basisdemokratische Gesellschaft ersetzt werden. Schwerpunkte unserer Arbeit lagen bisher in den Bereichen Antimilitarismus und Ökologie. Unsere Ziele sollen - soweit es geht - in unseren Kampf- und Organisationsformen vorweggenommen und zur Anwendung gebracht werden. Um Herrschafts- und Gewaltstrukturen zurückzudrängen und zu zerstören, setzen wir gewaltfreie Aktionsformen ein. In diesem Sinne bemüht sich die anarchistische Zeitung Graswurzelrevolution seit 1972, Theorie und Praxis der gewaltfreien Revolution zu verbreitern und weiterzuentwickeln.

grundrisse. zeitschrift für linke theorie & debatte

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Der Name ist in zweierlei Hinsicht „Programm“: einerseits in Bezugnahme auf eines der wichtigsten Werke von Karl Marx, zum anderen die Symbolisierung der Unabgeschlossenheit des Projektes grundrisse. Fanden sich in der ersten Nummer noch fünf lange, sehr theoretisch/philosophisch gehaltene Artikel mit sehr stark Marx-bezogenem Inhalt, so wandelt(e) sich das Projekt über die Auseinandersetzung mit Hardt/Negri´s „Empire, dem Feminismus, (Anti)Rassismustheorien, der Weltsystemanalyse sowie kritisch-sozialwissenschaftlichen Ansätzen zu einer – wie wir hoffen – strömungsübergreifenden und undogmatischen Zeitschrift der radikalen Linken. Die „großen“ Themenstränge, die sich in der Redaktionsarbeit der letzten zwei Jahre im Groben herauskristallisiert haben, sind – in chronologischer Reihenfolge - jene der „Kritik der politischen Ökonomie“, der Staatstheorie & -kritik und der „ArbeiterInnenklasse“. In naher Zukunft wird uns der Themenkomplex „Utopistik/Kommunismus/nachkapitalistische Verteilung“ heimsuchen, außerdem steht – nicht zuletzt aufgrund der rein männlichen Zusammensetzung der Redaktion – eine weitere Auseinandersetzung mit feministischen Theorien und Praktiken an.

So wenig wir das Konzept einer „Anwendung“ von Theorie auf politische Praxis (oder gar die berühmt-berüchtigte „dialektische Einheit“ der beiden) für tauglich halten, so meinen wir doch, daß durch unsere „theoretische Praxis“ nicht nur interessantere und lesbarere Schriften zustande kommen sollten, sondern letztlich auch eine vielfältigere und effektive bzw. entschiedenere Praxis systemüberwindender Politik. Insofern (und nicht zuletzt aufgrund der mannigfaltigen politisch-aktivistischen Engagements der Redaktionsmitglieder) sehen wir uns auch als politisches Projekt. Wir verstehen uns dabei keineswegs als abgegrenzte Alternative zu anderen Organisationen, Projekten und vernetzten Strukturen, im Gegenteil. Wir empfinden es als Bereicherung, wenn jene, die – in welchem Ausmaß auch immer – in der Redaktion mitarbeiten, ihre Erfahrungen aus anderen Zusammenhängen in die Arbeit der grundrisse – Redaktion einbringen. Insbesondere versuchen wir drei Milieus miteinander zu verknüpfen, die leider oftmals kontaktlos nebeneinander bestehen, nämlich das politisch-aktivistische, das akademisch-wissenschaftliche und das künstlerisch-engagierte Milieu. Alle diese Bereiche haben ihre spezifischen Stärken aber auch ihre besonderen Defizite. Ein Ziel unserer Zeitschrift ist es auch, das Positive der jeweiligen Felder in die anderen hineinzutragen um dadurch die spezifischen Schwächen sichtbarer zu machen.

Dass wir keine Wahrheiten zu verbreiten haben, ist klar; unser Anliegen ist vielmehr, den Prozeß qualifizierter gegenseitiger Befragungen in den Reihen der radikalen Linken zu fördern. Dementsprechend gibt es auch keine „Redaktionsmeinung“ – außer jener über die Ablehnung von Artikeln. Jeder Artikel - und auch hier versuchen wir einer im Entstehungsprozeß der grundrisse von allen Redaktionsmitgliedern geteilten Klage entgegenzuwirken - wird mindestens einmal in der Redaktionssitzung diskutiert - wenn möglich mit der Autorin oder dem Autor. So sollen über eine konstruktive Debatte unklare oder kritische Punkte auseinandergesetzt werden, die in den endgültigen Text einfließen können – aber nicht müssen. Wenn Abstimmungen notwendig sind, so führen wir diese nicht durch Handheben und Stimmenzählen durch, sondern wir stimmen ab, wie Musikinstrumente aufeinander abgestimmt werden.

Perspektiven – Magazin für linke Theorie und Praxis

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Perspektiven ist ein Projekt von politisch aktiven Menschen, das sich um die gleichnamige Zeitschrift organisiert. Gemeinsame politische Grundlage der Zeitschrift ist ein offenes und undogmatisches Verständnis eines revolutionären Marxismus. Wir meinen,

... dass Kapitalismus nicht über graduelle Reformen oder die Eroberung von Institutionen überwunden werden kann,
... dass Klassenkämpfe in ihren verschiedenen Formen zentral für die politische Strategie der Linken sein müssen,
... dass eine sozialistische Gesellschaft nur „von unten“ aufgebaut werden kann („der Sozialismus ist demokratisch, oder er ist nicht“ wusste schon Rosa Luxemburg) und
... dass nur ein Marxismus, der offen und lernfähig ist, d.h. feministische, queere, antirassistische, ökologische, globalisierungskritische usw, Positionen ernst nimmt und sich mit aktuellen Debatten in- und außerhalb des Marxismus auseinandersetzt, einen positiven Beitrag für die Linke leisten kann.

soziale Hängematte

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Anarchosyndikalistische Gewerkschaftsinitiative Syndikat- Allgemeines Syndikat Wien

Wer/welche sich Gedanken zu gesellschaftlichen Kernfragen wie Arbeit, Staat, Frauenunterdrückung, Geld, Rassismus und ein schönes Leben macht,
wer/welche gestalterisch, selbstbestimmt und im Konsens mit allen anderen tätig werden, mitreden oder nur zuhören möchte- der/die kann dies bei unseren wöchentlichen Zusammenkünften tun.

Das Redaktionskollektiv der Zeitung soziale Hängematte hat sich im Allgemeinen Syndikat Wien (Syndikat) organisiert. Dies ist jener Rahmen in dem wir auch abseits von Zeitungsproduktionen (anti)politisch aktiv sein werden. Die Gruppe steht allen InteressentInnen offen.
Es geht uns unter anderem um den Aufbau einer hochgradig vernetzten, starken libertären Organisation, die in eine anarchosyndikalistische sozialrevolutionäre Gewerkschaft übergeht. Unsere Ziele sind Selbstorganisation, gesamtgesellschaftliche Selbstverwaltung, Herrschaftslosigkeit. Unser Mittel ist die Direkte Aktion.