bücher

Nicht allein - Unterstützung von Betroffenen sexueller Gewalt

autor: 
Christine Striebel
text: 

Die Ratschläge in diesem Buch kommen von Frauen, die sexuelle Gewalt in der Kindheit erlebt bzw. überlebt haben. Ausgehend von der eigenen Erfahrung und Gesprächen mit Klientinnen zeigt die Therapeutin Christine Striebel, wie Überlebende ihre Situation besser verstehen, sie annehmen und sich auf den Weg der Heilung begeben – und wie FreundInnen und Familie sie dabei unterstützen können. Gemeinsam mit anderen "Weggefährtinnen" vermittelt sie Missbrauchsüberlebenden u.a. Möglichkeiten des Umgangs mit Flashbacks, Panikattacken, Sucht, Schlafstörungen, Scham und Selbstverletzung. Schwerpunkt dieses Ratgebers ist die Selbsthilfe. Er enthält einen umfangreichen Literatur- und Adressteil für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

New Feminism

autor: 
Marina Grzinic, Rosa Reitsamer (Hg.)
text: 

In dieser Anthologie untersuchen die in verschiedenen Teilen der Welt lebenden Autorinnen die gegenwärtige Situation des Feminismus. Der Begriff "New Feminism" versucht die allzu einfache Kontinuität der Frauenbewegung aufzubrechen und diese zu revitalisieren, indem aus unterschiedlichen Perspektiven und Blickwinkeln neuen Handlungsmöglichkeiten sichtbar gemacht und diskutiert werden. Mit der Beifügung "neu" sollen die Auswirkungen der Prekarisierung, der Migration und der Ausbeutung post-kommunistischer Länder und Länder des Südens thematisiert werden, die zu einem neuen Typus der Ungleichheit führen zwischen jenen, die innerhalb des "neuen Europas" leben, und jenen, die außerhalb beheimatet sind.

Neue Österreichische Lyrik und kein Wort Deutsch

autor: 
Gerald Nitsche (Hrsg.)
text: 

Mit der Anthologie österreichischer Minoritäten „Österreichische Lyrik – und kein Wort Deutsch“ (Haymon 1990) hat Gerald Kurdoglu Nitsche erstmalig in einer repräsentativen Übersicht auf die Vielsprachigkeit österreichischer Literatur hingewiesen. Das Hauptaugenmerk war dabei auf autochthone „Wenigerheiten“ gerichtet, auf Juden, Kärntner Slowenen, Ungarn, Kroaten, Roma im Burgenland und Jenische.
Für die Neuausgabe wurde diese Anthologie nicht nur um neue Autorinnen und Autoren aus der Reihe der Autochthonen erweitert, sondern auch um die literarische Szene der MigrantInnen. So legt diese Anthologie eindrucksvoll Zeugnis darüber ab, welche Bereicherung die österreichische Literatur durch Kulturtransfers aus allen Teilen der Welt erfährt.

Neoliberalismus-Autonomie-Widerstand

autor: 
Kaltmeier, Olaf; Kastner, Jens; Tuider, Elisabeth (Hrsg.)
text: 

Nach einer Phase relativer Stille führen Soziale Bewegungen in Lateinamerika seit einiger Zeit wieder laut vernehmliche Kämpfe um Repräsentation. Trotz ihrer je nach Staat äußerst unterschiedlichen Rahmenbedingungen ist bei allen die Forderung nach Autonomie zentral. Die Beiträge des Bandes analysieren die neuen Protestformen als Folge der neoliberalen Globalisierung und skizzieren die aktuellen Diskussionen in Lateinamerika und den USA. Dabei plädieren sie für die Einbeziehung zentraler Erkenntnisse der Cultural Studies in die Soziale Bewegungsforschung.
Es schreiben: Dario N. Azzellini, Martina Blank, Arturo Escobar, Jens Kastner, Olaf Kaltmeier, Stefanie Kron, Bernhard Leubolt, Simón Ramirez-Voltaire, Bettina Reis, Verónica Schild, Stefan Thimmel, Elisabeth Tuider.

Nationalismus und Kultur

autor: 
Rudolf Rocker
text: 

Dies Buch ist wohl als das „wichtigste Buch im deutschsprachigen Anarchismus“ anzusehen. Von so verschiedenen Menschen wie Albert Einstein, Thomas Mann, Bertrand Russell und Lewis Mumford wurde es lebhaft begrüßt. Rocker spannt einen weiten Bogen, der von der Antike bis ins 20. Jahrhundert reicht. Er verfolgt Staat und Nation, staatlichen Zentralismus, Machtpolitik, politischen Absolutismus, Nation und Rasse, nationale Einheit und andere Aspekte von Nation und Staat in ihren Auswirkungen auf freiheitliche gesellschaftliche Entwicklung und Kultur.

Nacht die nicht enden will - Februarkämpfer 1934-1945

autor: 
Fritz Inkret
text: 

Mit 18 Jahren stand Fritz Inkret im Februar 1934 als Schutzbundmann an einer Murbrücke und kämpfte gegen den Ständestaat. Was ihm Kerker einbrachte. Einige Jahre später saß er wieder hinter Gittern – diesmal eingesperrt vom NS-Regime. Die Erzählung über die dramatischen Momente im Leben dieses Mannes stellen mehr dar als eine individuelle Biographie. Der Lebenslauf des Fritz Inkret zeigt exemplarisch auch die Bruchlinien und Verschiebungen, die jene Jahrzehnte der österreichischen Geschichte prägten.

My Mother Wears Combat Boots - A Parenting Guide for the Rest of Us

autor: 
Jessica Mills
text: 

Jessica Mills is a touring musician, artist, activist, writer, teacher, and mother of two. Disappointed by run-of-the-mill parenting books that didn't speak to her experience, she set out to write a book tackling the issues faced by a new generation of moms and dads. The result is a parenting guide like no other. Written with humor, extensive research, and much trial and error, My Mother Wears Combat Boots delivers sound advice for parents of all stripes. Amid stories of bringing kids (and grandparents) to women's rights demonstrations, taking baby on tour with her band, and organizing cooperative childcare, Jessica gives detailed nuts-and-bolts information about weaning, cloth vs. disposable diapers, the psychological effects of co-sleeping, and even how to get free infant gear. This book provides a clever, hip, and entertaining mix of advice, anecdotes, political analysis, and factual sidebars that will help parents as they navigate the first years of their child's life.

Mit offenem Blick - Zur Geschichte der Roten Brigaden. Ein Gespräch mit Mario Scialoja

autor: 
Renato Curcio
text: 

Curcios noch im Gefängniss verfasste Autobiographie zur Entwicklung der italienischen Stadtguerilla.
Renato Curcio, geb. 1941, gehört als Gründungsmitglied zum »historischen Kern« der Roten Brigaden in Italien. Bis zu seiner Verhaftung 1976 galt er als der »theoretische Kopf« der Stadtguerilla. Die Roten Brigaden organisierten sich im Mailänder und Turiner Raum direkt über grosse Industriebetriebe wie Pirelli, Sit-Siemens oder Miafiori. Curcio leitete die Mailänder Kolonne der Roten Brigaden.

Mit Höllentempo

autor: 
Michael Warschawski
text: 

Warschawski beschreibt die rasende Geschwindigkeit, mit der Repression und Gewalt der Besatzung in die israelische Gesellschaft zurückschlagen: die Zerstörung der demokratischen Grundrechte, die Infragestellung aller demokratischen Normen im alltäglichen Leben, die perverse Gewöhnung an Gewalt und Tod. Er denunziert die verbale Verrohung von Medien und Politikern, den Einfluss des Kriegszustands auf Schule, Universität und Kultur. Warschawski diagnostiziert den Verfall des Rechtsstaats sowie den der Gesellschaft, die mit der »vorbeugenden Selbstverteidigung« einhergehen. Unverhältnismäßige Gewalttätigkeit in Armee und zivilem Leben bewirken das rapide Abdriften der politischen Klasse nach rechts.
Warum ist die Euphorie der Oslo-Verträge so schnell verflogen? Wie wurden aus den palästinensischen Mitbürgern innere Feinde? Wird Israel ein fundamentalistischer Staat, der gegen die Mauer des Hasses prallt und der, in der Allianz mit den USA, zur »Ausrottung des Terrorismus« auf eine Katastrophe zurast?

Mein Katalonien

autor: 
George Orwell
text: 

Bericht über den Spanischen Bürgerkrieg
Aus dem Englischen von Wolfgang Rieger
Ende 1936 kam Orwell als Zeitungsreporter nach Barcelona, um über den Bürgerkrieg zu berichten. Er schloß sich der Miliz P.O.U.M. an, der Arbeiterpartei der marxistischen Einigung, und kämpfte den Winter über an der Front in Aragonien. Als er wenig später mit ansehen mußte, wie die Kommunisten bei der Ausschaltung der ihnen nicht genehmen Truppen Methoden der faschistischen Geheimpolizei anwandten, wurde er zu einem der erbittertsten Feinde des sowjetischen Totalitarismus.

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