Feminismen / Queer / Gender Studies / Sexualität

Queerfeministischer Taschenkalender 2010

autor: 
Riot Skirts (Hg.)
text: 

Dekonstruktion planen. Ein Kalender für Ladiez of all genders. Der Queerfeministische Taschenkalender erscheint 2010 das erste mal. Er enthält Ideen für direkte Aktion gegen den sexistischen und heteronormativen Alltag. Außerdem bietet er euch natürlich die Möglichkeit eure Queerulanten Pläne besser zu organisieren. Des Weiteren gibt es viele schöne Illustrationen/ Artworks, Erfahrungsberichte von direkter Aktion und einen Teil mit Vernetzungsinfos für queerfeministsche Gruppen. Also ein Kalender, der weder in der pinken Glitzerhandtasche noch im Armyrucksack fehlen sollte.
Herausgegeben wird der Kalender von der queerfeministischen Aktions-Gruppe RIOT SKIRTS aus Bonn.

Frauen in Haft: Gefangnis Barnimstrasse Eine Justizgeschichte

autor: 
Claudia von Gelieu
text: 

Der Band zeichnet den Strafvollzug für Frauen seit dem Mittelalter nach. Geschildert werden die Hauptfelder der Frauen vorgeworfenen Delikte, die Strafformen und die Orte der Abstrafung und des Freiheitsentzugs. Berühmt-berüchtigt wurde die Barnimstraße durch zahlreiche politische Gefangene wie Rosa Luxemburg, Olga Benario und anderer Widerstandskämpferinnen. Diese konkreten Fälle durchziehen den allgemeinen Teil der Darstellung, der dadurch an Lebensnähe gewinnt.

Feministische Medien

autor: 
Gabi Horak, Saskya Rudigier, Lea Susemichel (Hg.)
text: 

Ob sie EMMA oder FRAZ heißen, AVIVA, L-Mag, Fiber, Sic!, oder so augenzwinkernde Titel tragen wie Schlangenbrut und Krampfader: Medien waren und sind ein zentrales Element feministischer Bewegungen. Der vorliegende Band wirft einen Blick auf Geschichte und Gegenwart der feministischen Medienvielfalt im deutschsprachigen Raum: Vom Flugblatt zum Fanzine, von der Lesbenpresse bis zu Frauensendern. Die Herausgeberinnen sind vom Fach: Macherinnen der an.schläge, Österreichs einzigem feministischen Monatsmagazin, welches im Jahre 2008 sein 25jähriges Jubiläum feiert. Das aus diesem Anlass entstandene Buch ist jedoch keine Festschrift: Es erhebt erstmals den Status Quo der mittlerweile höchst differenzierten medialen Landschaft und diskutiert dabei Ansätze, Probleme und Paradigmenwechsel feministischer Medienproduktion.

Female Consequences - Feminismus, Antirassismus, Popmusik

autor: 
Rosa Reitsamer, Rupert Weinzierl
text: 

Die Autorinnen und Autoren - unter ihnen auch internationale Größen wie Angela McRobbie und Jeremy Gilbert - nehmen darin unterschiedliche popkulturelle Felder unter die genderkritische Lupe, wobei Reitsamer und Weinzierl dezidiert kein weiteres klassisches "Women in Rock"-Buch im Sinn hatten, sondern neben der Auseinandersetzung mit vorherrschenden Geschlechterstereotypen gleichzeitig auch Ethnizität als Analysekategorie berücksichtigen wollten. Das Aufzeigen von "Praxen und Strategien gegen die Dominanz von weißer Männlichkeit im Feld der Popularkultur" formulieren die beiden Soziologen als Hauptaufgabe von "Female Consequences".

Drag Kings - Mit Bartkleber gegen das Patriarchat

autor: 
Thilmann, Witte und Rewald (Hg.)
text: 

Ran mit dem Bart und rauf auf die Bühne – wo immer die auch sein mag. Herrenimitatoren erobern nicht nur das Showbiz, sondern auch den Alltag und die Clubs der Großstädte.
Das Spiel mit den Geschlechtern ist alt; nagelneu sind der selbstbewusste Auftritt und das populäre Phänomen der Drag Kings in Deutschland.
Dieser farbenfrohe Band zeigt locker und unverkrampft, tiefgründig und verführerisch, was Menschen dazu bringt, den lange ausschließlich von Queens bevölkerten Drag-Sektor zu erweitern. Prosa und Interviews werden illustriert von Comics und Fotos. Die Erotik der Drag Kings ist dabei genauso Thema wie Forschungen aus den Genderstudies zu dieser noch jungen Kunstform; Geschlechtergrenzen werden als bloße Konstruktionen auseinander genommen und VertreterInnen feministischer Kritik schütten eine gehörige Portion Ironie über den Machos und Gentlemen aus, die zwischen den Geschlechterrollen tänzelnd zu Sexsymbolen avancieren.

Die halbierte Emanzipation?

autor: 
Jansen u.a. (Hg.)
text: 

Fundamentalismen sind nicht einfach Rückgriffe auf traditionelle Lebensweisen, sondern in sich spannungsreiche Reaktionsweisen auf die Erfahrung dramatischen gesellschaftlichen Wandels. Dabei sind die Retraditionalisierung der Geschlechterrollen wie der Sexualmoral und die Wertschätzung der patriarchalen Familie als Grundbaustein der Gesellschaft ein durchgehendes Kennzeichen aller religiös-fundamentalistischen Strömungen.

Die Frau ist nicht der Rede wert

autor: 
Luise Pusch
text: 

In "Frauen sind nicht der Rede wert" nimmt Luise Pusch einmal mehr die männerdominierte deutsche Sprache mal ernsthaft, mal satirisch, aufs Korn.
In Eutin verordnete mann sich jüngst eine radikalfeministische Sprache. Seitdem gibt es dort von Amts wegen nur noch Eutinerinnen, knapp die Hälfte davon sind Männer. Viele männliche Eutinerinnen tragen allerdings schwer an ihrer Feminisierung und kämpfen dafür, die Regelung wieder rückgängig zu machen.

Der soziale Ökofeminismus und andere Aufsätze

autor: 
Janet Biehl
text: 

Der nordamerikanische Ökofeminismus entstand um 1974 am Institut für Soziale Ökologie in Vermont als ein Versuch, linke politische Theorie zu verbreitern und dahingehend zu transformieren, dass sie beides: Feminismus und Ökologie enthält. Wie die Soziale Ökologie, von der er beeinflusst ist, versprach auch der Ökofeminismus ursprünglich, die linke und soziale Analyse so zu erweitern, dass sie das Beziehungsgeflecht aller Herrschaftsstrukturen beinhaltet.

Das Deutsche als Männersprache - Aufsätze und Glossen zur feministischen Linguistik

autor: 
Luise F. Pusch
text: 

Die feministische Linguistik entlarvt die Geschichte und Struktur der Sprachen als Männergeschichte und Männerstruktur. Die feministische Linguistik fundiert und dokumentiert die sprachkritische, sprachschöpferische und sprachpolitische Arbeit der Frauen. Speziell zum Deutschen gibt es bislang nur die wissenschaftlichen und journalistischen Arbeiten der Konstanzer Linguistin Luise F.Pusch, die hier erstmals gesammelt vorgelegt werden.

Braune Schwestern? - Feministische Analysen zu Frauen in der extremen Rechten

autor: 
Antifaschistisches Frauennetzwerk, Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus (Hg.)
text: 

Die Autorinnen zeigen die neuesten Entwicklungen im Bereich ›Frauen im Rechtsextremimsus‹ auf: Aktivitäten von rechtsextremen Mädchen und Frauen, Organisationsstrukturen, Kontinuitäten, Strategien und die Palette rechter Frauen(selbst)bilder. Ziel ist es, verschiedene Aspekte einfließen zu lassen und mögliche Handlungsspielräume gegen rechte Ideologien aufzuzeigen, unter anderem in der kritischen Beleuchtung bisheriger feministischer und antifaschistischer Debatten.

Inhalt abgleichen