Anarchismus / Anarchosyndikalismus

Liebe und Anarchie & Emma Goldman

autor: 
Falk, Candace
text: 

Ein erotischer Briefwechsel - Eine Biographie
Im Laufe ihrer Aktivitäten als Rednerin und Agitatorin lernt Emma Goldman Ben Reitman kennen, Arzt und Verteidiger der Tippelbrüder (Hobos). Eine wilde Leidenschaft und Liebe erfaßt die beiden. Hunderte von Briefen (Grundlage dieses Buches) zeugen von der ekstatischen Sinnenlust, aber auch der tiefen Verzweiflung dieser Zeit. Um das Gesetz gegen "Obszönitäten in Postsendungen" zu umgehen, mußten sich Emma Goldman und Ben Reitman in ihren Briefen Code-Wörter bedienen. So schrieb sie ihm nach durcharbeiteter Nacht: "...und obwohl ich müde und ausgelaugt, bin ich liebeshungrig... Komm näher und sieh zwei echt riesige M und ein helläugiges TB..."

Lessons of the spanish Revolution

autor: 
Vernon Richards
text: 

A piercing study of the tactics and behavior of the anarchists during the Spanish Revolution.

Keine Freiheit ohne Gleichheit

autor: 
Kilian, Michaela
text: 

Louise Michel (1830 – 1905), Anarchistin, Schriftstellerin, Ethnologin, libertäre Pädagogin
Sie forderte „die absolute Freiheit, nichts als die Freiheit und nur sie.“ Sie wusste aber auch: „Keine Freiheit ohne Gleichheit! Keine Freiheit in einer Gesellschaft, die in den Händen weniger monopolisiert wird“ – ein Problem nicht nur des 19. Jahrhunderts, sondern im Gegenteil bestürzend aktuell. Louise Michel, Anarchistin, Pädagogin und Schriftstellerin, forderte „das Brot für alle, die Wissenschaft für alle, die Arbeit für alle – für alle auch Unabhängigkeit und Gerechtigkeit.“ Offenbar waren dies unangemessene Forderungen, denn die Verfasserin dieser Zeilen galt als streitbarste Frau Frankreichs und schied die Geister. Für die einen war sie die „Jeanne d’ Arc des Anarchismus“, für andere ein hässliches „Mannweib“, „fanatisch“, für die bürgerliche Presse „La pétroleuse“ („Anzünderin“). Sie war die meistgehasste und meistbewunderte Frau Frankreichs. Zeitgenoss/INNen ehrten sie als „eine der bemerkenswertesten Frauen des Jahrhunderts“; Leonhard Abbott anerkannte sie – mit Emma Goldman und Voltairine DeCleyre – als „die drei bedeutendsten Anarchistinnen der modernen Zeit.“

Ich will weder befehlen noch gehorchen

autor: 
Lehning, Arthur, R.de Jong, Y.Bourdet
text: 

Anarchismusdiskussion der späten 60er u. frühen 70er Jahre. Zugleich Vergleich u. Auseinandersetzung Marxismus - Anarchismus. Der Text Bourdets stammt vom Nov. 1961. Aus dem Inhalt: Lehning: Anarchismus - Prinzip gesellschaftl. Lebens / Zivilisationskritik / Die freie Gesellschaft u.a. De Jong: Entstehung und Entwicklung des Anarchismus / Verhältnis Marxismus - Anarchismus. Bourdet: Marxismus u. Anarchismus

Anarchismus 2.0

autor: 
Degen, Hansjürgen / Knoblauch, Jochen
text: 

Der Band «Anarchismus. Eine Einführung» von Hans Jürgen Degen und Jochen Knoblauch in der Reihe «theorie.org» arbeitete die Grundlagen libertärer Weltsicht (Stirner, Bakunin, Landauer etc.) auf. Von Rudolf Rocker einmal abgesehen, hat allerdings keiner dieser Klassiker in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg gewirkt. Dies und die Tatsache, daß spätestens nach 1945 die anarchistische Bewegung gezwungen war, sich von Grunde auf organisatorisch und inhaltlich neu zu positionieren, unterstreicht die Notwendigkeit dieser Anthologie zu aktuellen Tendenzen des Anarchismus.
Da nun neben ausgewiesenen Experten auch AktivistInnen selbst zu Wort kommen sollen, wurde die Form einer Anthologie gewählt, um den berücksichtigten Themen ein Höchstmaß an Authenzität zu verleihen.

Es lebt noch eine Flamme - Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus

autor: 
Ulrich Klan /Dieter Nelles
text: 

Die Arbeit umfasst die Herkunftsgeschichte der Freien Arbeiterunion (FAUD) sie stellt mit dem regionalen Schwerpunkt Ruhrgebiet deren politische Betätigung in der Märzrevolution 1920 oder den Erwerbslosenunruhen dar und schildert die innerorganische Kontroversen um Strategie und Taktik.
Der zweite Teil widmet sich den internen Gruppen und Themen wie z.B. Jugendautonomie, Syndikalistische Arbeiterjugend Nacktkultur, Frauenbünde sowie freie Schulen.

Erinnerungen eines Proletariers aus der revolutionären Arbeiterbewegung

autor: 
Josef Peukert
text: 

Obwohl der anarchistische Historiker Max Nettlau Peukerts Erinnerungen als "äußerst-skeptisch" einschätze, bilden die Erinnerungen doch einen Einblick in die Frühzeit der radikalen Arbeiterbewegung in Österreich, des Beginns der Anarchistenbewegung in Deutschland, sowie das Exilleben der Anarchisten in London und Amerika zur Zeit der Sozialistengesetz (1878-1890), die zu jener Zeit "völlig geheim bleiben musste und so unsäglich unter dem Geheimnis litt, dass in dieser Atmosphäre der Obskuriät, des schleichenden Verrats, der Polizeiwache und des Misstrauens so dumpfe Trägödie gediehen wie die Josef Peukerts" (Gustav Landauer).

GELEBTES LEBEN - Band 3

autor: 
Emma Goldman
text: 

Emma Goldman engagierte sich für die Frauen, ihr Recht auf den "eigenen Bauch", Geburtenkontrolle, für die Arbeiter und deren Kampf um den Achtstundentag, für Rede- und Pressefreiheit, für das Recht eines jeden Menschen, seine sexuellen Bedürfnisse ohne staatliche Sanktionen zu genießen und auszuleben, die "freie Liebe". Und - was wir uns heute kaum noch vorstellen können: die Menschen strömten massenhaft in die Säle, um ihr zuzuhören - mißtrauisch beäugt und bespitzelt von den Vertretern des Staates. Zur "roten Emma" diffamiert, muß sie die USA verlassen und geht nach Rußland, um "am Wunder der Revolution" teilzunehmen. Nach ihrer Flucht schreibt sie ihr aufregendes Leben unter dem Titel GELEBTES LEBEN nieder.

GELEBTES LEBEN - Band 2

autor: 
Emma Goldman
text: 

Emma Goldman engagierte sich für die Frauen, ihr Recht auf den "eigenen Bauch", Geburtenkontrolle, für die Arbeiter und deren Kampf um den Achtstundentag, für Rede- und Pressefreiheit, für das Recht eines jeden Menschen, seine sexuellen Bedürfnisse ohne staatliche Sanktionen zu genießen und auszuleben, die "freie Liebe". Und - was wir uns heute kaum noch vorstellen können: die Menschen strömten massenhaft in die Säle, um ihr zuzuhören - mißtrauisch beäugt und bespitzelt von den Vertretern des Staates. Zur "roten Emma" diffamiert, muß sie die USA verlassen und geht nach Rußland, um "am Wunder der Revolution" teilzunehmen. Nach ihrer Flucht schreibt sie ihr aufregendes Leben unter dem Titel GELEBTES LEBEN nieder.

Die moderene Schule

autor: 
Francisco Ferrer
text: 

Neue herausgeben und mit einem Beitrag zum Kontext und zur Rezeption der libertären Reformpädagogik Francisco Ferrers von Ulrich Klemm
Der Spanier Francisco Ferrer (1859-1909) gilt als wichtigster libertärer Reformpädagogen des 20. Jahrhunderts, der pädagogische Impulse aus dem Anarchismus aufgriff und in einem Konzept der “Rationalistischen Lehrmethode” zusammenfasste. Sein tragischer Tod - er wurde 1909 durch ein spansiches Militärgericht zum Tode verurteilt und erschossen - führte einerseits zu weltweiten Protesten gegen diese spanische Terror-Justiz und förderte anderseits eine sich rasch ausbreitende internationale pädagogische Ferrer-Bewegung. Ferrers Text, “Die Moderne Schule” der als der klassische Text der anarchistischen Pädagogik gilt, erschien erstmals 1923 in einer deutscher Übersetzung und setzt sich aus verschiedenen Beiträgen zusammen, die nach seinem Tod als Buch veröffentlicht wurden. Die Neuausgabe wird mit einem umfangreichen Kommentar zur Rezeption und zum Kontext der libertären Reformpädagogik Ferrers von Ulrich Klemm ergänzt.

Inhalt abgleichen