VERANSTALTUNG LEIDER ABGESAGT!!: Wir stopfen Euch die Krise in den Hals! Wildcat-Veranstaltungen zur Krise

19.00 im Fro-Foyer,
Stadtwerkstadt
Kirchengasse 4
4040 Linz


Wir stopfen Euch die Krise in den Hals!

Wildcat-Veranstaltungen zur Krise

Unternehmer, Banken, CDU... alle entdecken gerade den Staat. Das hat einen einfachen Grund: Er hat das Steuermonopol. Und nur damit können sie die vielen hundert Milliarden ? bzw. inzwischen sogar Billionen ? wieder reinholen, die für Bankenrettung und Abbau von Arbeitsplätzen verpulvert werden. Wir sollen für IHRE Krise zahlen. Durch massive (... Steuererhöhungen, Kürzungen von Sozialleistungen ...) Angriffe auf die proletarischen Lebensbedingungen insgesamt.

Mit gewaltigen »Rettungsplänen« gibt der Staat zig Milliarden Euro, damit Arbeitsplätze abgebaut werden (Commerzbank, jetzt vielleicht Opel...). Von den »Geretteten« wird weiterer Verzicht erpresst. Wenn nun Tausende zusammen mit Unternehmern und Politikern »für Opel«, »für die Hypo Real Estate« usw. demonstrieren, verhalten sie sich wie Lämmer, die auf dem Weg zur Schlachtbank noch die eigene Schlachtung bejubeln.

Stattdessen sollten wir uns vorbereiten! In die Gänge kommen, solange sie noch taumeln ? und nicht erst dann, wenn sie ihre Armeen aufgestellt haben (der Staat hat auch das Gewaltmonopol) und die Krise voll ausgebrochen ist.

So schlecht sieht es gar nicht aus. In Osteuropa, England, Italien und Griechenland haben Bewegungen gegen die Krise angefangen. Und auch in der BRD haben in den letzten Jahren die Streiks zugenommen; gab es breite Mobilisierungen an Schulen und Unis, hunderte von Initiativen gegen Cross Border Leasing und vieles andere. All diese Kämpfe und Initiativen stehen durch den Kriseneinbruch vor schärferen Bedingungen. Sie haben aber auch mehr Möglichkeiten, Verbündete zu finden. Und in der Radikalisierung der Situation kann individuelles oder kollektives Engagement (»Volksküchen«, »Rechtsberatung« usw.) zum Teil einer widerständigen Bewegung werden.

Auf unseren Veranstaltungen wollen wir klarkriegen, wo wir stehen und wie tief die globale Krise geht. Wir wollen regional nach Auswirkungen, aber auch nach Widerstand gegen die Krise suchen.

Werden wir in nächster Zeit wieder Demos erleben, wo ArbeiterInnen, Unternehmer und Politiker gemeinsam den Staat anflehen?? weinende Nokia-ArbeiterInnen??? ? Oder werden »Märsche der Solidarität« direkte Verbindungen unter uns herstellen?? Werden Parlamente gestürmt, Regierungen verjagt...???!

Alles in Frage stellen?

Der Kapitalismus befindet sich weltweit in der größten Krise seit 1929? Krise heißt immer auch Chance: Nur wenn der Kapitalismus an Grenzen stößt, gibt es ernsthafte Aussichten auf eine das Kapitalverhältnis radikal umstürzende Revolution!

Sicher ist nichts mehr, weder Arbeitsplätze, noch der Studienkredit, und schon gar nicht die Altersvorsorge. Gleichzeitig ist es undenkbar, dass »es kracht« ? denn es würde alles in Frage stellen. Aber können wir uns überhaupt vorstellen, uns gemeinsam gegen die Auswirkungen dieser Krise zu wehren?

Darüber und über die Hintergründe der aktuellen Krise wollen wir mit Euch diskutieren.

Eine Veranstaltung des Allgemeinen Syndikat OÖ und Infoladen Treibsand

http://www.syndikate.at/allg-syndikat-ooe