Mitschnitt der Buchpräsentation mit Robert Foltin "Soziale Bewegungen in Österreich"

Ende des Jahres 2004 erschien das Buch "Und wir bewegen uns doch... - die Geschichte der sozialen Bewegungen in Österreich" von Robert Foltin. Darin zieht er einen Bogen der sozialen Bewegungen ab den 50-er Jahren bis zur Bewegung gegen Schwarz-Blau ab dem Jahr 2000.
Das Buch ist im Grundrisse Verlag erschienen.

Vor der Werkpräsentation war Robert Foltin live zu gast im Studio. Das Interview ist ebenfalls auf der cba:
--> http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=3329


Robert Foltin, Jahrgang 1957, studierte Sprachwissenschaft und Philosophie und war jahrelang aktiv in der Sponti- und autonomen Szene in Wien und Salzburg. Heute ist er Mitherausgeber und Redakteur der Grundrisse - Zeitschrift für linke Theorie & Debatte.

Am Donnerstag, 18.jänner 2005 wurde das Buch im Kunstraum Goethestrasse präsentiert. Die Veranstaltung wurde vom Infoladen Treibsand in Kooperation mit dem Kunstraum organisiert.
Mehr Informationen:
http://www.servus.at/treibsand
http://www.grundrisse.net
http://www.kunstraum.at

Format: MP3
Dauer: 45:59 Min.
Dateigröße: 42.09 MByte

Beitrag anhören auf cba (Cultural Broadcasting Archive)


Veranstaltungsankündigung Infoladen Treibsand:

Buchpräsentation mit Robert Foltin "Soziale Bewegungen in Österreich"

Donnerstag, 20 Januar, 2005 - 19:00 Uhr
Im Kunstraum Goethestraße

Buchbeschreibung:
Immer wieder wird - je nach Standpunkt - beklagt oder festgestellt, dass linke Bewegungen in Österreich nie ein größeres Ausmaß erreicht hätten. Trotzdem veränderte sich die institutionelle Struktur wie auch die Sichtweise und Lebensverhältnisse der Bevölkerung auch durch soziale Kämpfe. Internationale Einflüsse waren zwar wichtig, aber es gab auch hier mehr oder minder starke Aktivitäten. Diese Bewegungen, von den Revolten des Lebensstils der 1960er über die Besetzung der Wiener Arena, den Widerstand gegen das AKW Zwentendorf und das Wasserkraftwerk Hainburg, die Proteste gegen die Wahl Kurt Waldheims zum Bundespräsidenten bis hin zu den Studierendenstreiks 1987 und 1996 und vieles mehr werden von Robert Foltin nachgezeichnet. Nicht zu vergessen die Bewegung gegen die ÖVP-FPÖ-Regierung ab dem Februar 2000, die eine für Österreich unerwartete Intensität hatte, aber auch der relativ schwache Widerhall der globalen Protestbewegung zu Beginn des neuen Jahrtausends. Im Zusammenhang mit seinen historischen Betrachtungen aus Perspektive des Widerstandes entwickelt der Autor auch eine Analyse der Transformation internationaler Entwicklungen und eine Beschreibung der Veränderungen der herrschenden Strukturen - nicht nur in Österreich.

more info:
http://www.anarchismus.at/txt4/foltinautonome.htm
www.grundrisse.net
www.kunstraum.at